EEH - Erfahrungsberichte betroffener Eltern

Auf dieser Seite finden Sie Rückmeldungen von Familien, die über ihre Erfahrungen mit der Emotionellen Ersten Hilfe berichten. Ich bitte um Verständnis, dass zum Schutz meiner Klienten die nachfolgenden Erfahrungsberichte keine Namen oder persönliche Hinweise enthalten.

 

Schwierigkeiten beim Trinken

"Meine Tochter kam knapp 5 Wochen zu früh zur Welt und hatte seit Geburt an Schwierigkeiten beim Trinken. In den ersten Wochen trank sie immer zu wenig, war zu schwach und schlief dann dabei ein. Auf mir lastete also immer der Druck “ die Kleine muss trinken “. Nach ca. 3 Monaten begann die Kleine bei fast jedem Fläschchen zu schreien, irgendwann reichte sogar nur der Anblick bzw. sie in “Trinkposition” zu legen. Irgendwie mussten wir den Teufelskreis durchbrechen. Wir machten Druck, weil sie zu wenig trank und sie hat nicht getrunken, weil wir zu viel Druck machten und nur auf das Thema Trinken fixiert waren. Auf Empfehlung meines Kinderarztes wurde ich auf Frau Bickel und die EEH aufmerksam. Mit Hilfe von Atemübungen lernte ich, den Fokus beim Trinken nicht immer auf die Kleine zu lenken, ihr also auch Raum zum Trinken zu geben. Durch Streichungen kam ich meiner Tochter noch viel näher, lernte sie und ihre Grenzen, ihr “Nein” besser kennen, was mir im Alltag sehr viel weiter hilft und mich ihr gegenüber viel aufmerksamer werden lässt. Inzwischen schaffe ich es größtenteils die Kleine ohne Druck zu füttern und kann besser akzeptieren, dass sie selbst entscheiden kann wieviel sie trinkt."

Die Nerven lagen blank

"Nachdem unser Baby acht Monate fast durchgehend geweint hat oder unzufrieden war, lagen bei meinem Mann und mir die Nerven blank. Meine Hebamme hat mir daraufhin Betina Bickel empfohlen. Schon nach den ersten Sitzungen, konnte ich feststellen, wie mein Sohn ruhiger wurde und ich wieder Kontakt zu ihm bekam. In den darauffolgenden Monaten hat mir Betina geholfen, frühzeitig auf meine Gefühle zu hören und damit umzugehen. Auch in schwierigen Situationen, schaffe ich es nun meinen Sohn zu beruhigen und mich dabei selbst nicht zu verlieren. Eine Wichtige Erfahrung war für mich meine Grenzen spüren zu lernen und diese auch klar zum Ausdruck zu bringen. In dieser Zeit habe ich sehr viel über mich gelernt und bin Betina unglaublich dankbar für ihre Unterstützung. Selbst mein Mann hat schon den Weg zu ihr gefunden, um sich auf seinem eigenen Weg mit unserem Sohn begleiten zu lassen. Seit dem sind wir sehr viel sicherer im Umgang mit ihm und können ihm die Verbundenheit geben, die er braucht.

Er wird bald zwei Jahre alt und ich bin mittlerweile erneut schwanger. Etwas, das wir vor Betinas Unterstützung niemals in Erwägung gezogen hätten! Wir freuen uns sehr auf den Nachwuchs und diesmal lasse ich meine gesamte Schwangerschaft von ihr begleiten! Damit es gar nicht erst zu einem so schwierigen Start ins Leben kommen wird! Danke Betina für alles!"

Den emotionalen Schmerz der Geburt verarbeiten

"Mein Sohn kam 5 Wochen zu früh zur Welt. Am Anfang realisiert man gar nicht was alles direkt auf einen einbricht und man funktioniert nur. Aber nach ein paar Wochen des Ankommens und des Kennenlernens kamen plötzlich auch die negativen Gefühle der viel zu frühen Geburt bei meinem Sohn und mir hoch. Ich bekam von einer Freundin den Tipp, mich an Frau Bickel zu wenden, denn auch sie hatte schon Hilfe nach ihrer Frühgeburt bei Frau Bickel bekommen und die Probleme mit ihrer Tochter hatten sich aufgelöst.

Mein Sohn war sehr unruhig und hat viel geweint. Er hatte Probleme damit sich zu entspannen und ließ sich beim Weinen oftmals nur schwer beruhigen. Frau Bickel hat sich mit Ihrer sehr herzlichen und verständnisvollen Art wunderbar um ums gekümmert, so dass wir den emotionalen Schmerz der Geburt verarbeiten konnten. Mein Sohn ist heute wie ausgewechselt. Er ist fröhlich und kann sich auch mal fallen lassen, was davor nicht möglich war. Er schafft es jetzt auch wenn er mal weinen muss, dank Frau Bickels Hilfe, sich selbst zu beruhigen. Es war sehr wichtig, dass wir in dem jungen Alter Hilfe gesucht und gefunden haben. Auch mir hat sie sehr geholfen wieder Selbstvertrauen und Stabilität in schwierigen Situationen zu bekommen, um für mein Kind als Halt da zu sein und nicht mit ihm mitzuleiden oder an mir selbst als Mutter zu zweifeln. Bei einer zweiten Schwangerschaft werde ich mich auch wieder an Frau Bickel wenden, damit keine Zweifel oder Ängste hochkommen können."

Unsere Kraft ging langsam zur Neige

"Unsere Geburt war nicht leicht, erst wurde ich 10 Tage zuvor eingeleitet und dann gab es bei der Geburt auch noch Komplikationen, so dass es zu einem Kaiserschnitt kam. Unsere Tochter kam mit unter 2500g auf die Welt. In den ersten Tagen hatten wir sowohl mit ihrem Gewicht als auch mit ihrer Körpertemperatur viel zu kämpfen. Ab der zweiten Woche fing sie dann an deutlich mehr zu schreien. Es gab keinen Tag ohne mehrere Stunden, in denen unsere Tochter gebrüllt hat. Vor allem das abendliche einschlafen wurde zur Tortur. Ein bis zwei Stunden am Stück hatten wir abends zu kämpfen. Sie hat sich nur noch durch heftiges Schreien bemerkbar gemacht, ob es die Müdigkeit, der Hunger oder andere Bedürfnisse waren.

Drei Monate lang haben wir uns durchgebissen, da wir die Hoffnung hatten, dass es dann besser wird. Als der vierte Monat anbrach, wir immer noch kaum Verbesserung bemerkten und unsere Kraft langsam zu Neige ging, haben wir uns umgehört, an wen wir uns wenden könnten.

Unsere Hebamme hat uns Betina Bickel empfohlen. Wir haben ganz schnell einen Termin bekommen. Sie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten und wie man diese innere Ruhe dann seinem Kind weitergeben kann. Denn schnell vergisst man in so einer Situation sich selbst und ist nur noch für das Kind da. Ihre Tipps haben uns sehr geholfen und weitergebracht.

Mittlerweile ist unsere Tochter 5 Monate alt und wir haben kaum noch Situationen, in denen sie brüllt."